Diese Seite wird gemeinsam vom Fanprojekt und vom FCC Supporters Club - der Fanabteilung im FC Carl Zeiss Jena e.V. betrieben.
Vorschläge, Kritiken und vor allem Beiträge anderer Fans sind jederzeit willkommen.


Das Fan-Forum des FC Carl Zeiss JENA

Über das Sozialverhalten von Fußballfans im Internet

... und ihre Ab- und Zuneigungen, Feindbilder u.ä.

Hier die nicht ganz ernst gemeinte Auswertung von über drei Jahren Forenleben:

  • Der Ernsthafte. Er will tatsächlich das Forum nutzen, um über ernsthafte Probleme zu diskutieren. Leider gerät er imer wieder an Prolls und Verbissene. Dann zieht er sich entnervt für eine Weile zurück.

  • Der Akribische. Er liest sorgfältig jeden Beitrag und wehe der Browser "vegisst" die visited links.

  • Der Intellektuelle. Er lässt seinen Geist glänzen, was leider von den anderen nicht gebührend gewürdigt wird.

  • Der Forumsnarr. Weil die Monarchie abgeschafft ist, geht der Narr ins Forum. Doch muss man Bildschirmen unbedingt einen Spiegel vorhalten? (Anmerkung von K.: Ja man muss!!)

  • Der stille Mitleser. Er postet nie was sondern liest nur mit, wobei ihm einer abgeht, er hochgeht oder er sich vor lachen oder weinen auf dem Boden wälzt. Der Stille Mitleser hätte sicher was zu sagen, traut sich aber nicht oder hält seine Beiträge für zu gut oder zu unwichtig oder für irgendwas.

  • Der Rechtschreibfanatiker. Da ihm sonst nix einfällt, zieht er sich an Schreibfehlern anderer Poster hoch.

  • Der Verbissene. Er teilt aus wie ein Held, beleidigt jeden, der nicht seiner Meinung ist kann aber nix einstecken. Ausserdem ist er total humorlos.

  • Der Schulmeister. Er weiss viel und bringt das ständig an, auch wenn es keiner wissen will.

  • Der Pubertator. Er hat seine soziale Referenzgruppe noch nicht ganz gefunden, also verhält er sich gern asozial. Er ist schnell von jedem Scheiss begeistert und noch schneller mit den Flames.

  • Der Proll. Obwohl er der Pubertät schon entwachsen ist, hat er die pubertären Gewohnheiten behalten und beleidigt gern andere Poster oder sondert sonstigen Müll ab.

  • Der Tollwütige. Der Tollwütige kreischt einfach nur um sich. MEISTENS IST SEINE FESTSTELLTASTE AUCH EINGEKLEMMT.

  • Der Gestörte. Er sucht sich einen persönlichen Feind, den er dann mit besonderem Eifer durch alle möglichen Foren und GBs verfolgt.

  • Der Faker. Er lebt seinen Hass auf andere dadurch aus, dass er unter ihrem Nick/Namen Beiträge postet, die 3 Meilen unter Niveau sind und hält das für lustig.

  • Der Depp. Er ist einfach ein Depp. Seine Anwesenheit im Internet beweist, dass die Teilnahme an diesem ehemals akademischen Medium schon viel zu einfach und billig geworden ist.

  • Der V-Mann. (oder auch IM)Während er selbst peinlich darauf bedacht ist, keinerleich Informationen über sich preiszugeben, sammelt er selbst jeden noch so unbedeutenden Fakt über seine (möglichen) Kontrahenten, um sie jenen dann stolz bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit um die Ohren zu hauen.

to be continued ...


Viel Spass beim Wiedererkennen :))

notwendiger Disclaimer:

  1. Das ist Satire.
  2. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Postern im FCC- und anderen FussbalFanForen sind rein zufällig und keiner passt in nur eine Schublade :)
  3. Die Idee und einige Typen gehen auf ein posting von gHack in Heises tp-Forum zurück.

Kassandra


                                 .:\:/:.
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        | PLEASE DO NOT     | :.:\:\:/:/:.:
        | FEED THE TROLLS   | :=.' - - '.=:
        |                   | '=(\ 9 9 /)='
        | Thank you,        |    ( (_) )
        | Management        |   /`-vvv-'\
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               | | @@@        / /|,,,,,|\ \
               | | @@@        /_// /^\ \\_\
        @x@@x@ | |  |/         WW( ( ) )WW
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Wieviele Postings braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln?

Antwort: 964 (!)
(Fundstück aus dem usenet, leicht abgewandelt)

  • 1 der die Glühbirne auswechselt und ins Forum schreibt, dass sie ausgewechselt wurde.

  • 14 die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten und schreiben, wie man die Glühbirne anders hätte wechseln können.

  • 7 die auf die Gefahren des Glühbirnenauswechselns hinweisen.

  • 27 die auf Schreibfehler hinweisen, die in Glühbirnenpostings gemacht wurden und sich über den Bildungsstand der anderen Poster mokieren

  • 53 die die Rechtschreibfanatiker beleidigen und anschnauzen.

  • 78 die sich darüber aufregen.

  • 156 die die Forenmaster anschreiben, sich über die Glühbirnenpostings beschweren und der Meinung sind, dass diese Postings hier nicht hingehören.

  • 41 die die Beleidigungen der Rechtschreibfanatiker berichtigen.

  • 109 die ins Forum schreiben, dass dieses Forum nicht für Glühbirnen gedacht ist und dass man die Diskussion im Forum xyz weiterführen sollte.

  • 111 die das Posting verteidigen, weil wir alle Glühbirnen benutzen und das Posting daher sehr wohl in dieses Forum gehört.

  • 306 die darüber debattieren, welche Glühbirnenwechselmethode überlegen ist, wo man die besten Glühbirnen bekommt, welche Sorte Glühbirnen am besten ist und welche Marken fehlerhaft sind.

  • 27 die URL's posten, wo man Glühbirnen sehen kann.

  • 14 die sagen, dass die vorherigen URL's falsch sind und die richtigen Adressen posten.

  • 3 die Links mailen, die sie in den URL's gefunden haben, die relevant für das Forum sind, was zeigt, dass Glühbirnen auch relevant für das Forum sind.

  • 12 die verkünden, dass sie das Forum verlassen, weil sie diese Glühbirnendiskussion nicht länger ertragen können.

  • 4 die vorschlagen, dass die Poster sich die Glühbirnen-FAQ durchlesen.

  • 1 der meint, dass die Glühbirne nicht gewechselt werden müsste...

PS: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten :) (Kassandra)

Der Angler
Unbekannter Verfasser
übersetzt von Erik Krause und Thomas Steffen

Es war einmal..
...ein Fluss voll von Fischen, die fröhlich hin und her schwammen. Eines Tages kam ein Fischer zu diesem Fluss. Er warf ein Haken mit einem Stück Hundekot aus, und wartete. Die Fische waren erst verdutzt und dann beleidigt. "Wer ist dieser Angler", so fragten sie sich, "der glaubt, er könne uns mit Hundekot ködern?"

Ein Fisch entschloss sich dazu, diesen Angler zu fragen. Ich werde an der Leine ziehen, sagte der Tapfere. Wenn er mich dann heraufzieht und ich ihm ins Gesicht sehen kann, werde ich ihm sagen, dass wir nicht auf Hundekot hereinfallen. Der Fisch zog also an der Leine, und wurde hinaufgezogen.
Aber der Fischer warf den Fisch auf den Strand, bevor dieser auch nur A sagen konnte. Der Fisch war erbost, aber leider konnte er Land nicht viel machen.
So sprang er hin und her und japste nach Luft.

Die anderen Fische erschauderten bei diesem Anblick. Aber vielleicht hatte der Fischer sie nur nicht richtig verstanden? Fisch um Fisch zog an der Leine, und es erging ihnen allen wie dem ersten.
Dabei hatten einige wirklich gute Argumente, die den Angler mit Sicherheit hätten überzeugen müßen.

Nach einer Weile hörten die Fische damit auf. "Es bringt ja doch nichts!", sagten sie sich.
Der Angler bemerkte, daß kein Fisch mehr anbiß. Er holte den Haken ein und warf einen neuen aus, diesmal mit Pferdekot als Köder.
"Pferdekot?!", riefen die Fische. Und mach einer dachte sich: "Was denkt sich dieser Idiot? Ich werde mal ein ernstes Wörtchen mit ihm reden!"
Die Fische zogen also wieder an der Leine, und bald lagen sie in einem noch größerer Haufen auf dem Strand. Einige waren wütend, andere freundlich bestimmt, wieder andere wollten dem Angler nur helfen, aber alle lagen nun japsend am Strand.

Die Tage kamen, die Tage gingen, aber der Fischer wurde des Fischens nicht müde. Manchmal lud er sogar noch Freunde ein. Die kamen dann und warfen Angelhaken mit Hasenköteln oder Schafschei-ße ins Wasser.

Nur wenige Fische entschlossen sich, den Kot in Frieden zu lassen, und stattdessen lieber schmackhafte Insekten zu essen.
Die anderen waren einer fixen Idee verfallen. Jeder wollte derjenige sein, der den sturen Angler überzeugte.
Aber später, auf dem Ufer, bereuten sie diesen Ehrgeiz.

Der Fischer schien die ganze Zeit über gänzlich unbeeindruckt von den Argumenten, aber vielleicht sollte man von einem, der mit Pferdekot fischt, auch nicht zu viel Verständnis erwarten.

So ging es jahrelang, bis es eines Tages keinen Fisch mehr gab, der dem Angler an den Haken ging. Die Fische fraßen nur noch leckere Insekten und beachteten den Angler mit seiner Schei-ße nicht länger.
"Fischen ohne Fische ist langweilig!" dachte der Angler, stand auf, ging und ward nie mehr gesehen.
Den Fischen war das zuerst völlig egal, da sie ihn ja sowieso ignorierten. Doch nach und nach bemerkten sie, daß das Wasser nun auch wieder schön sauber war.
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